Hufeisen zerstören in sechs Sätzen

Es gibt gute, schlechte und böse Linke.
Es gibt keine guten Nazis.

Gute Linke tragen diese Gesellschaft, leisten den Löwenanteil des Ehrenamtes im prekären Bereich, bringen die Liberalisierung der Gesellschaft voran, helfen Menschen mit Behinderungen, Drogensüchtigen, Obdachlosen, alleinerziehenden Müttern, organisieren Streiks, bekämpfen Nazis.
Schlechte Linke tun so, als würden sie das machen, slacken aber rum und lesen nur noch Hegel.
Böse Linke sind Antisemiten oder wollen alle Menschen zu Kleinbauern machen und finden Pol Pot/Mao/Stalin/Hoxha/Arafat waren tolle Typen.

Nazis sind noch schlimmer als böse Linke.

5 thoughts on “Hufeisen zerstören in sechs Sätzen

  1. So sieht also nun dein schlicht(es) (gewordenes) Weltbild aus – traurig, was aus dir in der Auseinandersetzung mit den von dir sog. „Rechtsantideutschen“ geworden ist. (Nicht zuletzt) dieser Beitrag ist eigentlich unter deinem Niveau, aber sei’s drum. Viel Spaß auf der Seite der „Guten“!

  2. Nach Schmitt ist Politik das Verfahren zwischen Freunden und Feinden unterscheiden zu können. Aber wer so eine Unterscheidung trifft, hat sich schon darauf eingelassen, Ressentiment und Gewalt als solche zu instrumentalisieren sind.
    Nazis sind nicht besser als böse Linke, denn Nazis und Kommunisten sind beides organisierte, psychotische Massenmörder, die für die Realisierung ihrer Feind und Freundschaftsbänder Millionen ermordet haben. Was sie praktizieren ist Verdrängung, damit sie ein Feindbild eindeutig markieren können, anstatt die Kritik der Gewalt zu betreiben.

    Die Notwendigkeit zwischen Nazis und (bösen) Linken unterscheiden zu wollen, bedeutet auch das monumentale Gewaltpotential der guten Linken zu rechtfertigen oder einfach zu verdrängen. Die guten Linken sind die Vorbereiter des Stalinismus. Wer nicht in der Lage ist, das kritisch zu reflektieren, wird jeden, den er oder als Nazi identifiziert in den GUlag stecken oder Schlimmeres tun.

    Sie sind nicht besser als die Nazis, sie sind raffinierter darin es zu verbergen.

    • In jeder fairen Auseinandersetzung, bei der es tatsächlich um Argumente ginge und nicht darum ihre schäbigen Ressentiments abzulassen, würden sie verlieren. Sie würden sich auch nicht trauen, mehr als diesen herablassend arroganten Tonfall zu benutzen mit dem sie offenbar ihre eigene Reflexionslosigkeit ins Intellektuelle überdehnen, zu verwenden, denn Stalinisten sind einfach so.

      Die Unfähigkeit die eigene Gewalt zu reflektieren und den eigenen Grad der Eskalation korrekt einzuschätzen ist typisch für die „guten Linken“. Aber das wissen sie ja bereits.

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