1 thoughts on “Obama I. ist Weltkönig

  1. Caroline Glick schrieb heute, Obama könnte Iran Israel anbieten in der Aussicht und im Glauben auf langfristiges Appeasement oder Schlimmeres. Sie führt die Einstellungen und Taten diverser Berater Obamas an und das allgemeine nicht unerhebliche offen antizionistische Milieu, dem anscheinend eine Menge Freunde und Unterstützer Obamas selbst angehören. Desweiteren könnte Robert Gates, der Bushs Haltung zu Israel zu eben jener schwankenden Größe transformierte, auf die sich Israel im Ernstfall nicht (mehr) verlassen konnte, unter Obama, wenn er ihn übernimmt, die Restvernunft Bushs tilgen und so zu einer offen antizionistischen Politik der USA führen.

    „Over the past few years, Obama’s top nuclear non-proliferation advisor, Joe Cirincione has repeatedly advocated placing Israel’s nuclear arsenal on the negotiating table and offering it up in exchange for an Iranian pledge to end its nuclear program. Defense Secretary Robert Gates — whom Obama is considering retaining — insinuated in his 2006 confirmation hearings that Iran is only building nuclear weapons to defend itself against Israel. Gates, it should be recalled has been instrumental in convincing Bush not only not to attack Iran’s nuclear installations, but not to support an Israeli attack against Iran’s nuclear installations.

    What is profoundly distressing about statements by men like Cirincione and Gates is what they tell us about the strategic reasoning informing the incoming Obama administration. Their views echo those voiced by advocates of American abandonment of Israel like Professors Steve Walt and John Mearshimer. Walt and Mearshimer argue that Iran is not a threat to US interests or to global security [was Obama ja selbst schon einmal gesagt hat] because in the event that the mullahs acquire nuclear weapons, they are likely to view them merely as a deterrent against Iran’s enemies. And as a result, Iran will respond as the Soviet Union did to a deterrent model based on mutually assured destruction.“

    Obama als bloße Charaktermaske, die die amerikanischen Interessen präzise analysiert und gemäß ihnen handelt? Er wird immer als Pragmatiker gegenüber Bush dargestellt, aber andererseits auch als der Mann mit einer großen Idee und Vision, die er ja dann auch umsetzen will. Die Interessen wiederum hängen aber davon ab, wie die Lage bewertet und eingeschätzt wird. Wenn man etwa einen wie Todenhöfer hat, der glaubt, Kriege führten zu Terrorismus, dann bringt es nichts so zu tun, als würde Todenhöfer im Ernstfall den Angriff auf den Iran propagieren. Ich sehe hier die Gefahr der Rationalisierung. Als ob es nicht schief gehen könnte.

    Zum Thema Reichsarbeitsdienst reloaded bzw. adaptiert:

    http://www.eussner.net/artikel_2008-11-13_23-45-15.html

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.